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Haupia mit Mango

Cremig. Milchig. Leicht. Haupia ist ein traditionelles Dessert aus Hawaii, dass dir das Gefühl gibt, in einem tropischen Paradies zu sein. Wir lieben den Kokosmilchpudding am liebsten mit einer fruchtigen Mangonote. Da sich veganer Pudding wie dieser sehr gut stürzen lässt, kannst du Haupia auch für ausgewöhnliche Formen nutzen.

Haupia | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (3 Portionen): 500 Milliliter Kokosmilch | 50 Gramm Speisestärke | 75 Gramm Zucker | 1 Prise Salz | 1 Mango | 1 Spritzer Limettensaft | Minze | Optional: Vanillezucker

Haupia| Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (6 Stunden): 1. 400 Milliliter Kokosmilch aufkochen. 2. Währenddessen restliche Kokosmilch mit Zucker, Salz und Stärke glatt rühren. 3. Stärkemischung in den Topf geben und die Masse nochmals aufkochen. 4. Masse in Silikonformen oder kleine Tassen abfüllen und erkalten bzw. aushärten lassen. Etwas über fünf Stunden reichen meist, das Beste ist aber das auskühlen über Nacht. 5. Mango schälen. 6. Zwei große Scheiben Fruchtfleisch rechts und links vom Kern lösen, das restliche Fruchtfleisch und grob würfeln. 7. Mangowürfel mit Limettensaft und falls dir die Mango noch nicht süß genug ist mit etwas Vanillezucker pürieren. 8. Haupia vorsichtig stürzen und auf etwas Mangomus anrichten und mit den Mangoscheiben und Minze dekorieren.

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Nährwerte/Portion: 505 Kalorien | 31,7 Gramm Fett | 51,6 Gramm Kohlenhydrate | 2,7 Gramm Eiweiß




Mango-Salsa

Baaaamm! Diese Mango-Salsa entführt dich in exotische Welten. Fruchtig, intensiv, überraschend. Verleih‘ deinem Essen dieses eine kleine Detail, das den Unterschied zwischen einem guten und einem fantastischen Gericht macht.

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Mango-Salsa | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Personen): 1 Mango | 1 kleines Stück Ingwer | 3 Orangen | 2 Schalotten | 6 Esslöffel brauner Zucker | 1 Esslöffel Senfsamen | Salz | Pfeffer

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Mango-Salsa | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (30 Minuten): 1. Orangensaft auspressen und in einen Topf geben. 2. Die Mango schälen, Fruchtfleisch in feine Würfel schneiden und in den Topf geben. 3. Schalotten schälen, ebenfalls in feine Würfel schneiden und untermengen. 4. Die restlichen Zutaten hinzufügen, aufkochen und dann einköcheln lassen, bis die Mango-Salsa eine marmeladenartige Konsistenz erhält. 5. Zum haltbar machen, Salsa 90 Minuten bei 100° einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkochhinweise).

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Nährwerte/Portion:  210 Kalorien | 1,4 Gramm Fett | 48,6 Gramm Kohlenhydrate | 3,6 Gramm Eiweiß




Mango-Maracuja-Sorbet

Selbstgemachtes Eis gibt es hier mindestens einmal die Woche. Wenn ich etwas mehr Zeit habe oder am Wochenende den Nachmittag sowieso mit Kochen beschäftigt bin, nutze ich die Zeit super gerne für mein Mango-Maracuja-Sorbet. Es braucht nur zwei Zutaten und zugegebener Maßen etwas Geduld. Dafür ist das Ergebnis sensationell. Ich erinnere mich daran, wie wir in meiner Zeit im Studentenwohnheim in Österreich plötzlich mit zwölf Leuten aus einer Form gelöffelt haben, nachdem immer mehr Freunde in die Küche kamen, um zu probieren. War dann natürlich ratzfatz alle, aber alle glücklich.

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Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 500 Milliliter Maracujasaft | 2 reife Mangos

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Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (4-5 Stunden): 1) Saft in ein gefriergeeignetes Gefäß füllen und für mindestens zwei Stunden einfrieren. 2) Mangos schälen und in grobe Stücke schneiden. 3) Mangos und angefrorenen Saft mixen bis eine homogene Masse entsteht. 4) Das Sorbet zurück ins Gefrierfach geben und spätestens jede halbe Stunde umrühren, damit sich kein Eiskristalle bilden. Nach zwei bis drei Stunden ist das Eis servierfertig.

Klingt verlockend? Dann probier auch meine anderen Eis-Rezepte wie Kiwi-Eis am Stil, Veganes Oreo-Bananen-Eis oder Waldbeeren-Eis mit Baiser! Jetzt noch mehr Eis & Sorbet Rezepte entdecken!

Nährwerte/Portion: 173 Kalorien | 0,8 Gramm Fett | 41,5 Gramm Kohlenhydrate |1,7 Gramm Eiweiß




Mangomus

Fruchtig. Süß. Knallgelb. Mangomus fängt gefühlt die Sonne ein und katapultiert dich in Gedanken direkt an exotische Strände. Wir löffeln es gerne pur und verwenden es für Desserts oder als Fruchtspiegel für Torten. Besonders genial: Mangomus als Topping für Milchreis. Probier es aus und gönn deinen Geschmacksnerven einen Ausflug in tropische Gefilde.

Mangomus | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (2 Portionen): 1 reife Mango (circa 500 Gramm) | 1 Spritzer Limettensaft | Optional: 2 Teelöffel Vanillezucker

Mangomus | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (5 Minuten): 1. Mango schälen. 2. Fruchtfleisch vom Kernlösen und grob würfeln. 3. Mango mit Limettensaft und falls dir die Mango noch nicht süß genug ist mit etwas Vanillezucker pürieren. 4. Sofort vernaschen bzw. weiterverarbeiten oder zum haltbar machen 30 Minuten bei 90 Grad einkochen (bitte beachte dazu auch meine Einkoch-Hinweise.)

Dazu passt hervorragend: Milchreis! Probier auch mein Apfelmus! Jetzt weitere Rezepte mit Mango wie meinen Mangosalat und noch mehr Dessertrezepte für Obst entdecken!

Nährwerte/Portion: 111 Kalorien | 0,4 Gramm Fett | 23,8 Gramm Kohlenhydrate | 1,2 Gramm Eiweiß




Sommerrollen

Vietnamesische Sommerrollen sind kleine Glückspäckchen, die ihr nach Lust und Laune befüllen könnt. Meine Lieblingsvariante ist vegan und besonders authentisch: Saftige Mango und Gurke, knackige Sojasprossen und Karotten getoppt mit Erdnüssen und Sojasprossen für den richtigen Crunch und frischem Koriander und vietnamesischer Minze für den extra Frischekick. Jetzt braucht ihr nur noch einen aromatischen Dip wie Mango-Salsa. Mein absoluter Favorit ist hier aber selbstgemachte Erdnuss-Sauce.

Rezept für Sommerrollen von Einmal Nachschlag, bitte!
Sommerrollen | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (24 Sommerrollen): 24 Blatt Reispapier | 1 Mango (ca. 500 Gramm) | 300 Gramm frische Sojasprossen | 300 Gramm Gurke | 200 Gramm Karotten | 60 Gramm Erdnüsse | 60 Gramm Röstzwiebeln | 50 Gramm frischer Koriander | 50 Gramm frische Vietnamesische Minze oder Pfefferminze

Rezept für Sommerrollen von Einmal Nachschlag, bitte!
Sommerrollen | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (30 Minuten): 1. Sojasprossen, Koriander und Minze gründlich waschen, dann abtropfen lassen. 2. Mango schälen, parallel zum Kern 0,5 Zentimeter breite Scheiben abschneiden und diese in feine Streifen schneiden. 3. Karotten schälen und in feine Streifen schneiden. 4. Gurke waschen, der Länge nach halbieren, dann der länge nach vierteln. Samen herausschneiden und die Gurke in feine Streifen schneiden. 5. Minzblätter pflücken, Stängel entsorgen. 6. Beim Koriander entweder ebenfalls nur die Blätter verwenden oder die zarten Stiele ebenfalls mitverwenden. 7. Jetzt eine Sommerrolle nach der anderen vorbereiten. Dazu ein Reispapier kurz in eine Schüssel mit Wasser tunken, auf einen Teller legen und in die Mitte ein wenig von jeder Zutat geben. Dann das Reispapier beginnen einzurollen, die Seiten einklappen und weiter einrollen, bis eine kompakte Sommerrolle entsteht.

Dazu passt hervorragend: Erdnuss-Sauce oder Mango-Salsa! Jetzt noch mehr vietnamesische Gerichte wie Mangosalat, Reisbällchen und Ingwer-Eistee entdecken!

Nährwerte/Stück:  73 Kalorien | 1,9 Gramm Fett | 11,2 Gramm Kohlenhydrate | 2,2 Gramm Eiweiß




Mango-Kokos-Curry mit Marillen

Hier baden süße Früchte in samtiger Kokosmilch und würzigem Curry. Dieser exotische Traum wird deinen Gaumen verwöhnen und dir das Gefühl geben, an exotischen Stränden direkt am Meer zu speisen.

Mango-Kokos-Curry mit Marillen | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (4 Portionen): 1 reife Mango | 500 Gramm reife Marillen | 800 Milliliter Kokosmilch  | 4 Teelöffel Currypulver | 3 Teelöffel Parpikapulver | 1 Teelöffel getrocknete Zitronenblätter | 1 Teelöffel Chiliflocken | 30 Gramm Ingwer | 2 Zwiebeln | 1 Knoblauchzehe | 3 Teelöffel Gemüsebrühe | 1 Esslöffel Sesamöl | 50 Gramm Erdnüsse

Mango-Kokos-Curry mit Marillen | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (40 Minuten): 1. Mango schälen und Marillen waschen. 2. Marillen und Mango vom Kern befreien und in Würfel schneiden. 3. Zwiebel, Knoblauch sowie Ingwer schälen, in Würfel schneiden und in Sesamöl anbraten. 4. Kokosmilch zum Bratensatz geben und aufkochen. 5. Marillen, Mango und Gewürze hinzufügen. 6. Das Curry mindestens 20 Minuten köcheln lassen.  7. Mit Erdnüssen servieren.

Nährwerte/Portion: 607 Kalorien | 48,1 Gramm Fett | 33,2 Gramm Kohlenhydrate | 9,7 Gramm Eiweiß




Mangosalat

Vietnamesischer Mangosalat ist eine Fernreise für deine Geschmacksnerven. Hier badet saftige Mango in einem Meer aus Sojasprossen und Karotten, kitzeln Koriander und vietnamesische Minze deinen Gaumen, sorgt ein Duo aus roten Zwiebeln und Röstzwiebeln für den richtigen Crunch. Das Beste: Ein erfrischendes Dressing im Pho-Stil. Klingt verlockend? Dann probier es aus!

Rezept für Mangosalat von Einmal Nachschlag,bitte!
Mangosalat | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (2 Portionen): 1 Mango (ca. 500 Gramm) | 200 Gramm Sojasprossen | 130 Gramm Karotten | 1 rote Zwiebel (ca. 90 Gramm) | 50 Gramm Röstzwiebeln | 40 Gramm vietnamesische Minze (alternativ Pfefferminze) | 20 Gramm frischer Koriander | 2-3 Limetten | 4 Esslöffel Fischsauce (für eine vegane Variante Sojasauce) | 2 Esslöffel brauner Zucker | 4 Esslöffel Pho Paste

Rezept für Mangosalat von Einmal Nachschlag,bitte!
Mangosalat | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (15 Minuten): 1. Karotten schälen und in feine Streifen schneiden. 2. Sojasprossen waschen. 3. Mango schälen und zunächst (parallel zum Kern) in 0,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden und diese dann in feine Streifen teilen. 4. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. 5. Minze und Koriander waschen und die Blätter abzupfen. 6. Limetten auspressen und Limettensaft mit der Pho Paste, braunem Zucker und der Fisch- bzw. der Sojasauce mischen. 7. Gemüse, Kräuter und Dressing mit einander vermengen und den Röstzwiebeln als Topping servieren.

Dazu passen hervorragend: Sommerrollen und Ingwer-Eistee! Jetzt noch mehr vietnamesische Gerichte oder weitere Rezepte mit Mango entdecken!

Nährwerte/Portion:  447 Kalorien | 10,2 Gramm Fett |  71,5 Gramm Kohlenhydrate | 14,2 Gramm Eiweiß




Mexikanische Tacos

So schmeckt Mexiko! Wir lieben mexikanische Tacos und servieren diese besonders gerne, wenn Freunde zum Essen kommen. Der Grund? Hier ist für jeden etwas dabei und das Abendessen wird richtig interaktiv. Lange haben wir an besonders authentischen Rezepten gefeilt. Inzwischen servieren wir aber immer öfter rein vegane Tacos. Denn diese sind nicht nur köstlich, sondern auch besonders nachhaltig.

Rezept für mexikanische Tacos von Einmal Nachschlag, bitte!
Mexikanische Tacos | Foto: Linda Katharina Klein

Basis:
Mais-Tortillas (entweder in voller Größe, geviertelt, extra klein gebacken oder als ausgestochene Kreise)

Klassische Füllungen:
Rustikales Chili (Rezept enthält vegane Variante)
Mole-Hähnchen (Rezept enthält vegane Variante)
Pollo de Fugeo (Rezept enthält vegane Variante)
Gegrillter Lachs oder Heilbutt
Gebratene Garnelen

Aromatische Saucen:
Mexikanische Mole Poblano (vegan)
Mexikanische Tomaten-Salsa (vegan)
Mexikanische Guacamole (vegan)
Exotische Mango-Salsa (vegan)
Chipotle Mayonnaise

Toppings:
Mexican Cole Slaw
Rote Zwiebeln
Gegrillte Paprika
Frischer Koriander
Gewürfelte Tomaten
Limettenspalten
Jalapeño
Avocado
Mango

Dazu passen hervorragend: Gegrillte Maiskolben

Rezept für mexikanische Tacos von Einmal Nachschlag, bitte!
Mexikanische Tacos | Foto: Linda Katharina Klein



Kiwi-Eis am Stil

Kiwisorbet eignet sich perfekt für Eis am Stil! Da diese Geschmacksrichtung super selten zu finden ist, machen wir es am liebsten einfach selbst. Das geht nicht nur blitzschnell, sondern auch kinderleicht. Alles was ihr braucht, sind Eis-am-Stil-Formen, Kiwis, brauner Zucker und ein bisschen Zeit. Probiert es aus und holt euch die perfekte Abkühlung!

Rezept für Kiwi-Eis am Stil von Einmal Nachschlag, bitte!
Kiwi-Eis am Stil | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (6 Stück): 4 reife Kiwi | 3 Esslöffel brauner Zucker

Rezept für Kiwi-Eis am Stil von Einmal Nachschlag, bitte!
Kiwi-Eis am Stil | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (5 Minuten + 120 Minuten Gefrierzeit): 1. Kiwis halbieren und das Fruchtfleisch von der Schale trennen. 2. Sechs dünne Scheiben abschneiden und jeweils eine an die Innenwand der Eis-am-Stil-Formen drücken. 3. Das restliche Kiwi-Fruchtfleisch mit dem braunen Zucker pürieren und die Eisformen damit auffüllen. 4. Das Ganze mindestens 60 Minuten schockfrosten. 5. Eiskalt genießen.

Dir gefällt mein Kiwi-Sorbet? Dann probier‘ auch meine Kiwi-Marmelade und mein Mango-Maracuja-Sorbet. Jetzt noch mehr Eis & Sorbet Rezepte entdecken!

Nährwerte/Portion: 60 Kalorien | 0,2 Gramm Fett | 14,8 Gramm Kohlenhydrate | 0,5 Gramm Eiweiß




Waldbeeren-Eis mit Baiser

Zart schmelzend, fruchtig-frisch und mit kleinen Baiser-Wölkchen gespickt. Waldbeeren-Eis mit Baiser steht für mich unangefochten auf Platz Eins der besten Eiskreationen. Und wer hätte gedacht, dass man so ein Eis ohne Eismaschine zaubern kann? Probier es jetzt aus und begeistere deine Gäste mit dieser edlen Eiskomposition!

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Waldbeeren-Eis mit Baiser | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten (1 Liter Eis | 6 Portionen): 300 Milliliter Kondensmilch | 400 Milliliter Schlagsahne | 300 Gramm Waldbeeren (frisch oder gefroren) | 50 Gramm Baiser | 1 Esslöffel Vanillezucker

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Waldbeeren-Eis mit Baiser | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung (4,5 Stunden): 1. Beeren 10 Minuten unter ständigem Rühren in einem Topf erhitzen (bei gefrorenen Beeren reichen 5 Minuten) bis eine leicht sämige Masse entsteht. Beeren-Masse bei Seite stellen und auskühlen lassen. 2. Sahne steif schlagen. 3. Baiser in grobe Stücke zerbrechen 4. Erst die Kondensmilch, Zucker und die abgekühlte Beerenmasse, dann die Baiserstücke vorsichtig unter die Sahne heben. 5. Eismasse in ein geeignetes Gefäß geben und ca. vier Stunden lang einfrieren. Dabei jede halbe Stunde einmal umrühren, damit das Eis cremig bleibt.

Klingt verlockend? Dann probier auch meine anderen Eis-Rezepte wie Veganes Oreo-Bananen-Eis oder Mango-Maracuja-Sorbet!  Jetzt noch mehr Eis & Sorbet Rezepte entdecken!

Nährwerte/Portion:  337 Kalorien | 24,2 Gramm Fett |  21,3 Gramm Kohlenhydrate | 5,6 Gramm Eiweiß




Grill-Saucen

Ob mild, intensiv oder feurig. Ob zum Dippen, marinieren oder verfeinern. Ich verrate dir meine liebsten Grillsaucen-Rezepte von Hot Sauce über BBQ-Sauce und South Carolina Mustard Sauce bis hin zu sämiger Biersauce. Denn: Selbstgemachte Grillsaucen schmecken einfach gleich doppelt so gut! Finde deinen Liebling und begeistere deine Gäste! Denn wir alle wissen doch: das beste beim Grillen sind das Baguette und die Soßen.

Grill-Saucen | Foto: Linda Katharina Klein

Zutaten Hot Sauce (14 Portionen | insgesamt circa 700 Milliliter): 700 Gramm Tomaten | 150 Gramm Zwiebeln |125 Milliliter Apfelsaft | 74 Milliliter Apfelessig | 30 Gramm rote Chillies | 20 Gramm Zucker | 2 Knoblauchzehen | 1 Teelöffel Salz

Zutaten BBQ-Sauce (1 kleines Glas | 4 Portionen):  2 Esslöffel Tomatenmark | 2 Esslöffel Sojasauce | 2 Knoblauchzehen | 1 Teelöffel Paprikapulver (scharf) | 1 Prise Pfeffer | 1 Teelöffel Asia Hot Sauce | 0,5 Teelöffel Chiliflocken | Saft einer halben Zitrone | 2 Teelöffel Honig bzw. Wonig, Löwenzahnsirup oder Agavendicksaft | 2 Teelöffel Olivenöl

Zutaten South Carolina Mustard Sauce (1 kleines Schälchen): 50 Gramm Senf | 25 Gramm Dijon-Senf | 2 Esslöffel Apfelessig | 1 Esslöffel Worchester-Sauce | 1 Esslöffel brauner Zucker | 1 Esslöffel Hot Chili Sauce

Zutaten Bier-Sauce: 800 Milliliter Gemüsefond | 450 Milliliter Stout | 200 Gramm Möhren | 125 Gramm Lauch | 125 Gramm Sellerie | Optional: Bratensatz

Probier auch meine Rezepte für Ajvar, Guacamole, Aioli, Mole Poblano, Mango-Salsa, Mojo Rojo und Mojo Verde sowie Curry-Mayonnaise.

Grill-Saucen | Foto: Linda Katharina Klein

Zubereitung Hot Sauce (90 Minuten): 1. Tomaten waschen und das Kerngehäuse entfernen. 2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken. 3. Chillies ebenfalls grob hacken und zusammen mit den Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl glasig braten. 4. Tomatenwürfel, Apfelsaft, Apfelessig, Zucker und Salz hinzugeben und zusammen aufkochen. 5. Hot Sauce 30 Minuten köcheln lassen, dann pürieren und passieren. 6. Hot Sauce zurück in den Topf geben und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. 7. Zum haltbar machen, Sauce bei 100 Grad erhitzen 90 Minuten einkochen lassen (bitte beachte hierzu auch die genauen Einkoch-Vorgaben).

Zubereitung BBQ-Sauce (5 Minuten): 1. Knoblauchzehen ganz fein hacken. 2. Zusammen mit den anderen Zutaten vermengen. 3. Zum haltbar machen, Sauce in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen und 30 Minuten bei 90° einkochen (bitte beachte hierzu auch die genauen Einkoch-Vorgaben)

Zubereitung South Carolina Mustard Sauce (1 Minute): 1. Alle Zutaten miteinander vermengen, bis eine cremige Masse entsteht. 2. Bis zum Servieren kalt stellen.

Zubereitung Bier-Sauce (190 Minuten): 1. Gemüse grob hacken und 60 Minuten bei 200° rösten. Wenn ihr parallel ein Braten etc. im Ofen habt, passt die Temperatur und Garzeit gerne entsprechend an. 2. Geröstetes Gemüse in einen Topf geben mit Fond übergießen und 30 Minuten lang aufkochen. 3. Fond passieren (Gemüse nicht pürieren oder durchs Sieb drücken) 4. Fond nochmal durch ein extra feines Sieb geben und stark erhitzen. 5. Fond 30 Minuten lang einreduzieren, dann mit Stout auffüllen (falls beim Kochen/Braten/Grillen eures Gerichts Bratensatz entstanden ist, könnt ihr diesen an dieser Stelle hinzugeben) und erneut bis auf die gewünschte Konsistenz einreduzieren lassen. 6. Falls ihr nicht die ganze Sauce benötigt, könnt ihr diese in einer Eiswürfelform portionsweise einfrieren.

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Die Nährwertangaben findest du auf der jeweiligen Rezept-Seite.




Schlemmereule

Fine Dining für kleines Geld

Weiße Tischdecken, dunkles Holz, gestärkte Servietten. Opulente Statuen und weiße Rosen. Michelangelos Fresko „Die Erschaffung der Welt“ als Deckengemälde. Servicemitarbeiter in weißen Blusen und Hemden, die konzentriert durch den Raum huschen. Helle Beleuchtung und Kerzenschein. Klassische Einrichtung mit modernen Akzenten. Festlich und gemütlich zugleich. Ein 3-Gänge-Menü für 65 Euro. Wir sind in Peter Schmalens Schlemmereule in Trier. Nach über 30 Jahren eine wahre Institution. Noch keine Auszeichnung vom Guide Michelin, aber eine erste Erwähnung. Wir sind hier, weil wir es für ein Restaurant mit großem Potential halten. Unser Abend vor Ort wird dies bestätigen. Aber auch offenbaren, dass die Küche dieses Potential nicht immer richtig ausschöpft.

Holprig aber herzlich

Eine überaus freundliche Begrüßung, freie Tischwahl. Wir sind die ersten Gäste des Abends. Haben unsere Wahl bereits getroffen, als wir entdecken, dass die Menüauswahl nicht der aktuellen Auflistung auf der Webseite entspricht. Schade. Wir bitten um etwas mehr Zeit, studieren die Karte und wählen neu. Entscheiden uns bei Vorspeise, Hauptgang und Dessert für klassischen Varianten. Es kommen Brot, Butter und alkoholfreier Aperitif. Die Butter ist so hart, dass sie beim Versuch sie zu verstreichen das frische Brot zerreißt. Der Drink aber ist köstlich. Wir fühlen uns wohl. Die herzliche Art der Servicemitarbeiter der Hauptgrund.

Saibling: Feines Aromenspiel zum Start

Der Gruß aus der Küche fällt für jedem Tisch anders aus. Es scheint mindestens drei verschiedene zu geben. Wir erhalten geräucherten Saibling auf Kartoffel-Kürbis-Salat mit Mango-Chili-Dressing an Meerrettichschaum und gepickeltem Rübchen, könnten damit kaum glücklicher sein. Schlichte Anrichteweise, aber tolles Farbspiel. Klassische Kombination mit modernem Twist. Der Salat ist herrlich sämig, bietet mit seiner fruchtigen Note einen tollen Kontrast zum würzigen Fisch. Ohne allzu großen Aufwand, grandiose Aromen kombinieren, scheint das Küchenteam absolut zu beherrschen. Und: Amuse-Gueule sind in dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich. Ein so perfekt abgeschmecktes Häppchen gereicht zu bekommen, ist daher eine besondere Freude. Wir fühlen uns in unserer Restaurantwahl bestätigt, können die nächsten Gänge kaum erwarten.

Jakobsmuscheln: Eine Vorspeise auf Sterne-Niveau

Wir haben kaum aufgegessen, da werden Jakobsmuscheln vom Grill, mit Fenchel, Orange und Pumpernickel Chip serviert. Bereits optisch ist der erste Gang ein Gedicht und beweist große Handwerkskunst. Denn hier trifft feinporiger Schaum auf Chips so dünn und filigran, dass sie fast surreal erscheinen. Auch wenn die Sprossen mit etwas mehr Liebe auf dem Teller hätten platziert werden können, weiß man so schon vor dem ersten Bissen: Diese Vorspeise wird eine kulinarische Offenbarung! Die Jakobsmuscheln sind auf den Punkt gebraten, stehen in der Schlemmereule regelmäßig in verschiedenen Varianten auf der Karte, werden hier zum Beispiel auch mit roter Bete und Pistazien gereicht. Leicht glasig und mit dezenten Röstaromen thronen sie heute förmlich auf der Sauce mit feinen Meeresfrüchte- und Orangennoten. Was besonders gefällt: Der gelungene Balanceakt, in der Sauce den intensiven Geschmack von Meeresfrüchten einzufangen. Was schnell plump schmecken kann, ist hier absolut harmonisch. Ein Geniestreich auf Sterneniveau. Wir sind vollauf begeistert. Ob es uns gemundet hat? Eine Frage, die nur eine Antwort zulässt: „Ausgezeichnet!“

Gediegener Gourmettempel im Herzen der Altstadt

Im Restaurant herrscht inzwischen emsiges Treiben, beinahe alle Tische sind besetzt. Das dunkle der Nacht wirkt durch die riesigen Fenster dramatisch. Die Bar gleich gegenüber dem Eingang teilt sich das Etablissement in zwei Hälften. Ich schlängle mich – vorbei an den inzwischen gut gefüllten Zweier-Tischen – durch den Saal. Die symmetrische Ausrichtung der Tafeln, lässt den Raum noch größer wirken. Es wirkt wie mit dem Lineal vermessen. Und dennoch nicht steif. Am Ende der Treppe ins Untergeschoss verbirgt sich ein kleines Fenster mit Blick in die Küche. Ein Einblick hinter die Kulissen. Hier wird konzentriert gearbeitet, durch die Küche gewirbelt. Auch wer die Waschräume eigentlich nicht besuchen muss, sollte hier einmal vorbeischauen. Lange verweilen aber lässt es sich nicht. Schnell wieder hoch, um den nächsten Gang nicht zu verpassen.

Bananen-Kirsch-Sorbet: Kindheitserinnerung ohne Finesse

Ein Zwischengang zur Überraschung. Bananen-Kirsch-Sorbet. Eine Nocke aus dem Bilderbuch. Zartschmelzend, feiner Glanz. Aber die Kombination vermag an nichts anderes als Kiba aus dem Tetrapack zu erinnern. Eine Assoziation, die sich nicht bei Seite schieben lässt, so sehr man es auch versucht. So unfair dieser Vergleich auch ist. Für einen Zwischengang zu süß, zu wenig durchdacht. Ein trauriges Ausatmen. Nicht weil es nicht schmeckt. Sondern, weil es ein so großer Bruch zu den vorherigen Gängen ist. Haben diese klar gezeigt, wie sehr das Team bei Handwerk und Kreativität brilliert, lässt der Zwischengang Einfallsreichtum vermissen. Wie einfach hätte man hier mit einer modernen Komposition glänzen können. Wir träumen von einem Rosmarin-Sorbet. Oder etwas ähnliches, das auf spannende Weise erfrischt. Ein Mouthcleaner statt einem Dessert mitten im Menü. Und ärgern uns, weil wir wissen, dass es dem Küchenteam bei dem gezeigten Know-how ein Leichtes gewesen wäre.

Kalbsrücken: Jede Gabel voll ein Hochgenuss

Das Hauptgericht präsentiert sich rustikal angerichtet, wirkt etwas hektisch drapiert. Aber geschmacklich überzeugt es auf ganzer Linie. Auf unseren Tellern stapeln sich rosa Kalbsrücken und geschmortes Kalbsbäckchen auf Sellerie und Kartoffelcrème mit Röstzwiebeln. Aromen, die man mit Omas Sonntagsküche assoziiert. Aber so pointiert, dass es kaum Luft mehr nach oben gibt. Ja, die Sauce ist vergleichsweise hart am Salz, aber genau das gefällt! Zeigt es doch, dass hier nicht mit falscher Scheu gekocht wird. So würzig, wie es sein muss. Keine einzige Flocke Salz mehr hätte es sein dürfen. Es ist ein Statement! Wir feiern dieses Selbstbewusstsein. Es ist ein mutiger Kochstil, den man andernorts vermisst. Auch die Kalbsbäckchen setzen ein großes Ausrufezeichen hinter den Hauptgang. Zart wie selten und langsam geschmort, zerfallen sie beim Anschnitt förmlich. Ein Kalbsrücken aus dem Bilderbuch, Sellerie mit dem perfekten Biss, die Kartoffelcreme herrlich sämig. Wir wundern uns ehrlich, warum die Schlemmereule nach dreißig Jahren nicht höher dekoriert ist.

Service: Lebhafter Austausch

Wir haben keine uns fest zugeteilte Servicekraft. Servieren, abräumen, vergewissern. Das Team teilt sich die Aufgaben. Und funktioniert wie ein Uhrwerk. Schnell und aufmerksam, ohne auch nur eine Sekunde steif zu wirken. Wenn wir Fragen haben, werden diese detailliert beantwortet, wenn nötig, prompt bei den Kollegen nachgehört. Ja, in der Sauce sei Mango verarbeitet. Ja, die Schlemmereule gab es vor über zwanzig Jahren bereits in anderen Räumlichkeiten. Nein, eine Auszeichnung des Michelin Guides gäbe es noch nicht. Ein Austausch, der Spaß macht. Selten wirkt das Servicepersonals so ehrlich interessiert wie hier. Wir können Kritik frei äußern. Diese wird begrüßt, nicht nur abgenickt. Wo andere zurück in die Küche eilen, wird hier aktiv nachgefragt, alles wie selbstverständlich an die Küche weitergegeben. Ein Service am Gast, wie er besser nicht sein könnte. Am liebsten würde man stundenlang weiterreden.

Crème brûlée: Ein Zuckerschock zum Abschied

Was der feierliche Abschluss des Menüs werden sollte, enttäuscht. Das Dessert aus Crème brûlée mit Tonkabohne, Aprikosen-Rosmarin-Kompott und Macadamia Eis ist alles andere als stimmig. Denn das verbindende Element zwischen den einzelnen Komponenten ist vor allem die Tatsache, dass alles zu süß ist. Es fehlt die Spannung, der Kontrast. Dort wo es eine starke Fruchtsüße als Gegenspieler gebraucht hätte, herrscht stattdessen Monotonie. Nach zwei Löffeln hat man einen Zuckerschock. Die Macadamia-Nüsse im Eis zu groß, das Kompott eher Marmelade. Die perfekte Karamellkruste der Crème brûlée kann dies nicht mehr ins Positive verkehren. Es wirkt als hätte jeder eine Komponente zubereitet und niemand das große Ganze im Blick behalten. Geschweige denn, einmal zusammen probiert. Was einzeln funktioniert, ergänzt sich nicht. Es passt einfach nicht zusammen, ist auch von der Menge viel zu viel. Ich gebe nach ein paar Löffeln auf. Das Eis isst meine Begleitung, die Crème brûlée bleibt stehen. Wie schade, denn sie ist der Star des Gerichts. Aber das Scheinwerferlicht wurde ihr nicht gegönnt. Weniger wäre hier mehr gewesen. Wieder philosophieren wir mit der Bedienung über den Gang. Man sieht uns die Enttäuschung an. Und den Zwiespalt, weil die Küche davor so geglänzt hat. Wir waren so begeistert. „Und dann kam das Dessert …“, seufzt die Servicedame und leidet einen Moment mit uns.

Über den Erwartungen aber unter dem Möglichem

So gerne hätte ich an dieser Stelle resümiert, dass sich die Schlemmereule sicherlich bald über eine Dekoration wie einen Michelin Plate freuen wird können. Doch dafür haperte es auch nach 30 Jahren noch an zu vielen Stellen. Die Gangfolge zu schnell, die Rechnungsmappe auf ganzer Länge eingerissen, der Zwischengang unstimmig, das Dessert nicht ausbalanciert. Und doch würde ich meine absolute Empfehlung aussprechen! Warum? Weil uns das Team um Peter Schmalen begeistert hat. Weil ich ehrlich glaube, dass man Kritik ernst nimmt, sich weiter verbessern will. Weil das Menü auf meine Nachfrage hin auf der Webseite sofort aktualisiert wurde. Weil die Liebe zum Produkt da ist. Und das Potential für brillante Kompositionen. Weil das Gesamterlebnis die Fehler verzeihen lässt. Weil man sich willkommen fühlt und gerne wiederkommt. Weil uns der Service nachhaltig beeindruckt hat und man für verhältnismäßig kleines Geld Großes geboten bekommt. Weil Auszeichnungen nicht immer alles sind. Ja, vielleicht kocht die Schlemmereule nicht auf Sterneniveau. Aber vielleicht braucht sie das auch nicht. Besonders der direkte Vergleich mit Restaurants mit ähnlichen Konzepten wie dem maiBeck zeigt: Es ist nicht immer das höher dekorierte Restaurant das besser kocht. Liebes Schlemmereule-Team, danke für einen insgesamt gelungen Abend gespickt mit kulinarischen Highlights. Wir kommen gerne wieder.

Wir besuchten das Restaurant am 21. Januar 2020 und hatten 2 x 3 Gang Menü (2 x Grüße aus der Küche + 2 x Jakobsmuscheln + 2 x Überraschungszwischengang + 2 x Kalbsrücken + 2 x Crème brûlée) und 1 x Flasche Wasser + 2 Monin Bitter Orange für insgesamt 152,50 Euro

Schlemmereule | Domfreihof 1b | 54290 Trier | www.schlemmereule.com

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